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INDUQERA
Technischer Leistungs- und Projektstandard

Kosten- und Seriensteuerung

Technische und wirtschaftliche Steuerung wiederkehrender Fertigungsumfänge – von Kostentreibern, Losgrößen und Kapazität bis zu Lieferleistung, Änderungen und belastbarer Serienversorgung.

Warum Serienwirtschaftlichkeit mehr als ein günstiger Stückpreis ist

Bei wiederkehrenden Zeichnungsteilen und Baugruppen entscheidet nicht allein der angebotene Stückpreis über die Wirtschaftlichkeit. Rüstanteil, Rohmaterialausnutzung, Losgröße, Prüfaufwand, Ausschussrisiko, Lieferfrequenz, Bestände, Änderungsstände und Kapazitätsreserven beeinflussen die tatsächlichen Gesamtkosten über die Laufzeit.

INDUQERA verbindet diese technischen und operativen Einflussgrößen zu einer belastbaren Steuerungsbasis für Einkauf, Technik und Qualität.

Welche Kostentreiber und Serienrisiken INDUQERA systematisch bewertet

Technisch-wirtschaftliche Bewertung
  • Material, Rohteilkonzept, Bearbeitungsfolge und Rüstanteil
  • Losgrößen, Abrufstruktur, Mindestmengen und Wiederholbedarf
  • Toleranzen, Prüfaufwand, Nachweise und qualitätsbedingte Folgekosten
  • Kapazität, Durchlaufzeit, Lieferfrequenz und Engpassrisiken
  • Änderungsstände, Werkzeug- und Vorrichtungskosten sowie Fremdleistungen
Wirtschaftlicher Nutzen für Ihr Unternehmen
  • realistischere Zielkosten statt isolierter Preisforderungen
  • signifikant bessere Transparenz über Voll- und Folgekosten
  • weniger Express-, Nacharbeits-, Bestands- und Eskalationskosten
  • bessere Verhandlungsbasis durch technisch nachvollziehbare Kostentreiber
  • stabilere Serienversorgung durch früh erkennbare Kapazitäts- und Leistungsrisiken

So wird aus einem Einzelauftrag eine wirtschaftlich steuerbare Serienversorgung

  1. Datenbasis und Bedarf strukturieren: Zeichnungsstand, Mengen, Abrufe, Lieferorte, Qualitätsumfang und bisherige Lieferleistung erfassen.
  2. Kostenstruktur plausibilisieren: Material, Rüstung, Laufzeit, Prüfung, Fremdleistung, Logistik und Risikozuschläge getrennt bewerten.
  3. Losgrößen und Versorgungsszenarien vergleichen: wirtschaftliche Fertigungslose, Abrufmodelle und Bestandswirkungen gegeneinander stellen.
  4. Lieferfähigkeit absichern: Kapazität, Engpässe, Wiederbeschaffungszeiten und Zweitquellenbedarf in die Vergabe einbeziehen.
  5. Serie aktiv steuern: Preisänderungen, Revisionen, Qualität, Termin und Lieferleistung anhand definierter Kennzahlen nachvollziehbar führen.

Messbare Steuerungsgrößen für Kosten, Qualität und Lieferleistung

✓ Stück- und Gesamtkosten je Los- und Abrufmodell✓ Rüst-, Material- und Prüfkostenanteil✓ Termintreue und bestätigte Kapazität✓ Ausschuss-, Nacharbeits- und Reklamationsentwicklung✓ Bestands- und Wiederbeschaffungswirkung✓ Änderungskosten und Revisionssicherheit

Technischer und wirtschaftlicher Nutzen

Die Seriensteuerung schafft eine belastbare Entscheidungsgrundlage für Preis, Losgröße, Liefermodell, Kapazität und Lieferantenstrategie. Dadurch werden nicht nur Einkaufspreise optimiert, sondern die über die Laufzeit entstehenden Prozess-, Qualitäts-, Bestands- und Versorgungsrisiken signifikant reduziert.