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INDUQERA
Technischer Leistungs- und Projektstandard

FAQ zu Zeichnungsteilen, Daten, Qualität und Beschaffung

Klare Antworten zu Dateiübermittlung, technischer Prüfung, Lieferantenauswahl, Angeboten, Qualitätsnachweisen und Projektabwicklung.

Welche Dateien sind für CNC-Teile ideal?

Bevorzugt STEP/STP als 3D-Volumenmodell plus PDF-Zeichnung. Das 3D-Modell beschreibt die Geometrie; die Zeichnung enthält Toleranzen, Passungen, Gewinde, Oberflächen, Normen und Prüfanforderungen.

Wann reicht DXF oder DWG?

Für eindeutige flache Konturen, etwa einfache Laser-, Wasserstrahl- oder Blechteile. Bei Kantteilen, Baugruppen oder geometrisch komplexen Teilen wird zusätzlich ein 3D-Modell empfohlen.

Was passiert bei fehlenden oder widersprüchlichen Angaben?

INDUQERA bündelt die offenen Punkte und fordert eine technische Klärung an. Widersprüche zwischen Portalangabe, Zeichnung, 3D-Modell und Zusatzdokumenten werden nicht stillschweigend aufgelöst.

Liest INDUQERA Zeichnungen automatisch vollständig aus?

Nein. Automatische Funktionen werden nur dort eingesetzt, wo der jeweilige Funktionsumfang technisch verifiziert ist. Die belastbare Freigabe basiert auf strukturierter Datenaufnahme, technischer Vorprüfung und dokumentierten Rückfragen.

Was umfasst der DFM-Check?

Geprüft werden Datenstand, Herstellbarkeit, Werkzeugzugang, Spannbarkeit, Toleranzen, Oberfläche, Werkstoff, Zusatzprozesse, Prüfbedarf, Terminrisiken und wirtschaftliche Fertigungsvarianten.

Wie werden passende Lieferanten ausgewählt?

Nach Verfahren, Maschinenpark, Arbeitsraum, Werkstofffähigkeit, Toleranzniveau, Losgröße, Kapazität, Qualitäts- und Dokumentationsfähigkeit sowie Projekt- und Regionsfit. Nicht jeder Lieferant sieht jede Anfrage.

Welche Angebote werden verglichen?

Neben Preis und Liefertermin werden technische Annahmen, Abweichungen, Fremdleistungen, Prüfberichte, Verpackung, Logistik, Zahlungs- und Projektrisiken strukturiert gegenübergestellt.

Welche Qualitätsnachweise sind möglich?

Je nach Projekt etwa Werksbescheinigung 2.1, Werkszeugnis 2.2, Abnahmeprüfzeugnis 3.1, CoC, Materialnachweise, Messprotokoll, Koordinatenmessbericht (CMM), Erstmusterprüfung (FAI/EMPB), Erstmusterprüfbericht (FAIR), Produktionsteil-Freigabeverfahren (PPAP), Wärmebehandlungs- oder Beschichtungsnachweise.

Sind Einzelteile und Prototypen möglich?

Ja, sofern Verfahren, Material und Lieferant geeignet sind. Bei kleinen Mengen wirken Rüst-, Programmier- und Prüfkosten stärker auf den Stückpreis.

Können Oberflächen, Wärmebehandlung und Montage enthalten sein?

Ja. Diese Folgeprozesse müssen in Anfrage und Zeichnung eindeutig beschrieben werden, einschließlich gewünschtem Lieferzustand, Prüfungen und abgedeckten Funktionsflächen.

Wie werden vertrauliche Zeichnungen geschützt?

Die Erstkontaktstrecke kann ohne sensible Dateien erfolgen. Vertrauliche Unterlagen werden anschließend kontrolliert über den vorgesehenen Portalprozess bereitgestellt und nur zweckgebunden freigegeben.

Gibt es einen Richtpreis oder Cost-Check?

Ein erster Richtwert kann zur Orientierung dienen. Ein belastbarer Angebotspreis entsteht erst nach technischer Prüfung, Klärung der Annahmen, Lieferantenauswahl und Einordnung von Material, Fertigung, Fremdprozessen, Qualität, Logistik und Risiko.

Wie schnell kann eine Anfrage bearbeitet werden?

Das hängt von Datenqualität, Komplexität, Material, Lieferantensituation, Prüfanforderungen und gewünschtem Termin ab. Vollständige und widerspruchsfreie Unterlagen verkürzen die Bearbeitung erheblich.

Welche Informationen sollte eine gute Anfrage enthalten?

Teilenummer, Revision, 3D-Modell, Zeichnung, Werkstoff, Mengen, Liefertermin, Oberfläche, Wärmebehandlung, kritische Merkmale, Prüfberichte, Verpackung, Lieferort und Projektpriorität.